Montag, 21. Mai 2018

Twannbachschlucht - ein liebgewordene Tradition

Die Sonne lacht über dem Chasseral....
... und wir ziehen wieder einmal über die Magglingenmatten in Richtung Twannberg.....
....entlang von saftig, grünen Wiesen.....
.... die emsig von diesen Landschaftspflegerinnen bearbeitet werden....
... einfach herrlich da entlang zu pfoten......
.... und ich springe der Knipse heute immer aus dem Bild.....
... oder hat sie einfach mehr Aufmerksamkeit für die Landschaft...
.... und schon sind wir in der Twannbachschlucht, wo mein Zmittagsplätzli so herrlich am Wasser liegt...
... gut gestärkt kann ich nun ausgiebig die Schlucht erkunden...
.... auf sicherem Weg durch die immer wieder faszinierende Schlucht.....
....wie sind diese Fels-Falten wohl ehemals entstanden....
... und mein Frauchen kommt betreffend Wasserfällen ganz auf ihre Rechnung...
.... und schon sind wir am Bielersee unten und haben die Petersinsel vor der Nase....
.... und blicken auf das gmögige Winzerdörfchen Twann (durch diese Rebberge bin ich doch im letzten Herbst gepfotet)...
.... nun ist aber ein ausgiebiges Bad fällig, zuerst im Twannbach....
.... und dann im traumhaft klaren Bielersee....
.... gut dass wir ganz viel Zeit haben....
...bevor uns das Schiff zu einer vergnüglichen Fahrt nach Erlach abholt....
.... die Knipse kanns nicht lassen, das Kirchlein von Ligerz muss sie einfach wieder eingefangen...
..... oder sind es die sich hinter dem Jura hochquellenden Gewitterwolken die sie bestaunt...
.... wir haben jedenfalls Glück und kommen trocken an unseren Ausgangspunkt Biel zurück.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Besuch beim St. Fridli

Wie versprochen nun ein wenig Nervenkitzel zu unserer Tour im Schwarzbubenland (Vorhergehendes Teilstück)...
...noch sind wir auf der Hochebene des Nunningenbergs ...
... einen Abstecher zur Kapelle haben wir ausgelassen und bestaunen am Wegrand dieses symbolträchtige Ensembele (die Nähe zum Kloster Beinwil ist erkennbar)...
.... und dann der erwartete Wegweiser, denn eigentlich hat uns ja der St. Fridli zu dieser Tour motiviert. (Vom grauslich steilen Abstieg gibt es zum Glück keine Bilder, denn wir da haben wohl keine gute Figur gemacht) ...
.... ich glaube wir haben erfasst wieso da unten der St. Fridli so makaber mit dem Tod abgebildet ist....
.... und dann der über 20 m hohe Felskessel des Wasserfalls St. Fridli, von dem heute nur ein ganz kleines Rinnsal zu erkennen ist....
.... das ganze Schauspiel ist schlecht aufs Bild zu bringen, denn der Weg (Trampelpfad)  führt zu nahe am gigantischen Fels vorbei ...
.... hallo Frauchen wo geht es nun weiter....
.... wir versuchen uns auf dem etwas ausgesetzten Weg über den Felsen (immer bereit umzukehren - wenn es denn zu schwierig wird)....
...wiederholte Verschnaufpausen sind in diesem steilen Gelände zweckmässig....
...Es gibt auch eine Legende zu diesem felsigen Gebiet: Im 5. und 6. Jahrhundert soll der heilige Fridolin mit Kälbern in eine Höhle gestiegen sein, diese durchquert haben, um dann bei Säckingen mit ausgewachsenen Ochsen wieder ans Tageslicht zu gelangen. Das Wasser des St. Fridli kann Vieh und Menschen vor Krankheiten heilen. So wanderten in schwierigen Zeiten die Nunninger oft zur Fürbitte in den St. Fridli, um heilendes Wasser zu holen....
... Frauchen schau mal da runter....
... ja, der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt..
.... gut dass ich schon als junger Hund gelernt habe die Kretenwegen vorsichtig zu begehen..
... und immer inne halte - wenn ich die Aussicht geniessen will...
.... nun sind wir bereits oberhalb der Abrissstelle des St. Fridlifalls und wollen schauen ob da die  Sigbach-Fälle etwas mehr Wasser führen....
... ich habe jedenfalls Glück, dass ich da noch eine Wanne mit kühlem Wasser finde...
.... auch wenn der dazugehörende Wasserfall ebenfalls fast ausgetrocknet ist..
..... muss gut aussehen - wenn da das Wasser schäumt..
...an der Stelle ist meine Wanderbegleiterin ganz froh, dass nicht so viel Wasser fliesst, denn die Brücke ist gerade nicht in Betrieb....
.... durch die kleine Schlucht hoch ist es aber die Einzige die fehlt...
.... im obersten Teilstück bin ich als Pfad-Finder-Hund gefragt....
... boah - und schon sind wir wieder auf der Hochebene am Nunnigerberg zurück...
.... denn durch den Besuch beim St. Fridli haben wir eine Extraschleife eingelegt...
.... nun wollen wir aber den Rückweg angehen....
... und ich bin gespannt was uns in diesem Tal so alles erwartet....
.... mmmm der wilde Ginster duftet vorzüglich (nur aufs Bild will er nicht richtig)....
.... und schon erhaschen wir einen ersten Blick auf die  Felsformation wo sich der Fridlifall versteckt...
... sieht auch aus der Ferne ganz schön abenteuerlich aus...
.... schön gelegen der Hof Hinter Birts zu seinen Füssen....
... der Hof Vorder Birds liegt zu Füssen des Hirnikopfs...
.... da unser weiterer Weg dem Bächlein Sigern entlangführt, kann ich jetzt auch wieder regelmässig meinen Bauch kühlen...
... ha, die Gehöfte da unten kenne ich doch, Hof Waldenstein und Glashütten wo wir am Morgen losgepfotet sind...
... nun noch einige wenige Schritte und wir sind wieder beim Neuhüsli; und besteigen glücklich und unendlich Dankbar wieder das "Posti", dass uns an den Jurasüdfuss zurückbringt.
Tourendaten: Rund 14 Km. Natur pur, mit ca. 630 m. Auf- und Abstieg und einer reinen Wanderzeit von rund 4.5 Std.
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